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Motorrad Tuning

Motorrad Tuning

Für viele Biker ist es Traum und Hobby in einem: das eigene Bike zu tunen und umzubauen. So können wahre Kunstwerke auf zwei Rädern entstehen. Doch damit der TÜV-Prüfer die Umbaumaßnahmen abnickt und es auch bei Verkehrskontrollen keine Probleme auftreten, gibt es einige Dinge zu beachten. Was dabei wichtig ist, erfährst du in diesem Beitrag.

Welche Vorgaben muss ich beim Motorrad Tuning beachten?

Grundsätzlich gilt für alle Umbauten und Veränderungen am Motorrad: Sie müssen den Bestimmungen der StVZO, also der Straßenverkehrszulassungsordnung, entsprechen. Abhängig von ihrer Zuordnung ist ein Teilegutachten, ABE oder EG-BE erforderlich. Teile, die keine ABE etc. besitzen, musst du vom TÜV abnehmen und eintragen lassen.

Es gibt auch zahlreiche Bauteile, die keiner Eintragungspflicht unterliegen. Dazu zählen unter anderem

  • Sitzbank (beachte die Haltevorrichtung für den Sozius, die Originallänge muss beibehalten werden)
  • Drehzahlmesser
  • Heizgriffe
  • Zündkerzen (Spezifikation bezüglich der Funkentstörung beachten!)
  • Warnblinkanlage
  • Ritzel (identische Anzahl der Zähne)


Alle Bauteile, die zur Beleuchtung gehören, sind eintragungsfrei. Sie müssen lediglich eine Bauartgenehmigung (ECE- oder EG-Prüfzeichen) haben. Dazu gehören etwa Blinker, Glühlampen oder Spiegel. Diese und viele weitere Teile für deinen Umbau findest du bei TecBike, deinem Tuning Shop.

Welche Folgen hat unzulässiges Tuning?

Hast du dein Bike umgebaut, und es entspricht nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben, erlischt damit die Betriebserlaubnis. Wirst du mit so einer Maschine erwischt, kostet dich das ein Bußgeld von mindestens 50 EUR. Außerdem droht eine Stilllegung des Bikes.

Können die Umbauten den Versicherungsschutz beeinflussen?

Diese Frage lässt sich mit einem klaren Ja beantworten. Ist die Betriebserlaubnis für ein Fahrzeug erloschen, betrifft das üblicherweise auch den Versicherungsschutz. Kommt es zu einem Schadensereignis, musst du die Kosten dafür selbst tragen. Übrigens: Wer ohne Versicherungsschutz fährt, begeht eine Straftat!

Tuning für eine Leistungssteigerung

Beim Motorrad Tuning rangieren Maßnahmen zur Leistungssteigerung oder zum Motortuning ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Motorradhersteller bieten ihre Modelle nicht nur in einem Land an. Jedes Land stellt seine ganz eigenen rechtlichen Gegebenheiten an die Fahrzeuge auf seinen Straßen. Natürlich sollen die Bikes mit möglichst vielen Länder-Vorgaben kompatibel sein. Daher werden werkseitig häufig sogenannte Drosselungen verbaut. Doch was eingebaut wurde, kann man im Regelfall auch wieder entfernen. Doch was genau ist zur Leistungssteigerung überhaupt erlaubt?

Chip Tuning und Co.

Beim Motorrad geht es um Geschwindigkeit. Schon von Haus aus bringen die Maschinen einiges an Leistung mit. Doch das genügt oftmals nicht, und natürlich ist auch etwas mehr Tempo nicht verkehrt. Daher lautet das wichtigste Stichwort Chip Tuning.

Bei modernen Motorrädern übernimmt Software die gesamte Leistungssteuerung. Sie regelt auch das kleinste Detail der Bordelektronik. Möchtest du also eine Leistungssteuerung mit Hilfe von Chip Tuning erreichen, wird die Software auf den Steuergeräten mindestens verändert oder sogar komplett überschrieben. Damit ist es möglich, einzelne Leistungsparameter anzupassen:

  • Das Drehmoment
  • Die Höhe der Einspritzmenge
  • Die Dauer der Zündungsphase


Aufgepasst! Auch wenn es verlockend ist, nicht alles, was beim Chip Tuning möglich ist, ist auch legal. Am besten lässt du diese Maßnahmen von einem Fachmann durchführen. Wir empfehlen außerdem: Erkundige dich vorab, ob es ein TÜV-Gutachten gibt, mit dem du das Chip Tuning eintragen lassen kannst. Ist dem nicht so, ist ein teures Einzelgutachten erforderlich. Ohne das Gutachten riskierst du den Verlust der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) deines Bikes.

Mehr Sound und mehr Leistung: Motorrad Tuning am Auspuff

Der Auspuff erfüllt an einem Fahrzeug gleich mehrere Funktionen. Er reduziert den Lärm, der durch den Verbrennungsmotor entsteht. Seine Hauptaufgabe ist es, die dadurch entstehenden Abgase sicher aus dem Fahrzeug leiten. Des Weiteren ist er wichtig, um die Abgastemperatur zu regulieren und so den Motor vor Überhitzung zu schützen. Der Auspuff ist auch Sitz des Katalysators, der dazu dient, schädliche Abgase zu reduzieren. Und natürlich ist er auch ein wichtiges Designelement am Motorrad.

Der sogenannte Sportauspuff begeistert nicht nur mit einem phänomenalen Sound. Vorrangig zielt er aber darauf ab, die Motorleistung zu steigern. Im Rahmen der Umbauten am Auspuff sind verschiedene Maßnahmen möglich.

  • Austausch der Auspuffblende: Das Endrohr wird damit optisch verändert. Diese Arbeiten sind sehr einfach und schnell erledigt.
  • Etwas mehr Aufwand und handwerkliches Können erfordert das Anschweißen eines anderen Austauschrohrs.
  • Einbau eines Sportauspuffs: Soundoptimierung und Leistungssteigerung
  • Nicht empfehlenswert: Für mehr Lautstärke: Anbohren des Endrohrs
  • Achtung beim Motorrad Tuning verboten!: Entfernung des Katalysators und Ersatz durch eine Attrappe

Bevor du dich zu einer dieser Maßnahmen im Rahmen von dem Motorrad Tuning entscheidest, informiere dich unbedingt vorab, was beim Motorrad Tuning wirklich erlaubt ist. Verwende für deinen Umbau ausschließlich Komponenten mit einem Teilegutachten. Baust du deine Maschine in Eigenregie und ohne Abnahme um, riskierst du den Verlust der Betriebserlaubnis und es drohen entsprechende Bußgelder.

Das gilt auch für die beliebte Entfernung des „db-Eaters“. Der Auspuff wird deutlich lauter und überschreitet häufig die geltenden Grenzwerte. Bei einer Verkehrskontrolle kann die Polizei die Nutzung der Maschine untersagen.

Tuning am Motorrad durch Entdrosselung

Wie eingangs erwähnt, werden viele Motorräder von der Herstellerseite gedrosselt. So soll die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben in den Bestimmungsländern erreicht werden. Eine Drosselung an verschiedenen Bauteilen wie Luftfilter, am Ansaugstutzen oder am Auspuff. Entfernst du diese Drosselungen, steht dir die volle Leistung des Motorrads zur Verfügung. Das wird auch als das Bike „offen zu fahren“ bezeichnet.

Hier ist wieder ein großes Achtung angezeigt. Reicht dein Führerschein dann noch aus, um ein so leistungsstarkes Motorrad legal fahren zu dürfen? Wenn nicht, fällt das unter „Fahren ohne Fahrerlaubnis“. Es stünde ein strafrechtlicher Tatbestand im Raum. Empfindliche Geldstrafen oder sogar eine Freiheitsstrafe können die Folge sein.

TecBike – der Tuning Shop für deinen Umbau

Planst du einen Motorradumbau? Dann ist die richtige Vorbereitung das A und O. In unserem TecBike Sortiment findest du hochwertige Tuning Teile sowie Anbau- und Ersatzteile für deine Projekte. Auch rund um die Themen Pflege und Wartung bieten wir dir eine vielseitige Auswahl. Bei Bedarf stehen wir dir auch gerne beratend zur Seite.

Wir bitten um Beachtung:

Unsere Beiträge bieten allgemeine Informationen und Richtlinien, die möglicherweise nicht auf alle Fahrzeuge oder spezifischen Bauteile zutreffen. Die individuellen Bedingungen vor Ort können variieren, weshalb wir keine Garantie für die Genauigkeit der Informationen in den Beiträgen übernehmen können. Wir bitten um dein Verständnis.

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