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Schweißband für Bremsflüssigkeitsbehälter

Für die einen ist das Schweißband um den Ausgleichsbehälter am Motorrad lediglich ein tolles Gadget, mit dem sie ihre Verbundenheit zu einer Marke oder einem Racing-Team zeigen können. Für die anderen ist es eine sinnvolle Ergänzung. Doch was genau steckt hinter den bunten Manschetten von MotoGP, die du bei TecBike in verschiedenen Ausführungen und Farben erhältst?

Mehr Schutz für Ausgleichsbehälter und Co. von MotoGP

Bei dem Schweißband handelt es sich um eine flexible und dehnbare Manschette. Sie besteht aus einem anschmiegsamen und saugfähigen Gewebe. Trotz aller Sorgfalt kann sich das eine oder andere Tröpfchen Bremsflüssigkeit aus dem Ausgleichsbehälter „schummeln“. Sie ist stark korrosiv. Schon kleinste Mengen reichen aus, um auf der Windschutzscheibe von deinem Motorrad oder auf deinem Helmvisier Schäden zu hinterlassen. Das kann deine Sicht auf der Rennstrecke oder im Straßenverkehr einschränken oder die Karosserie von deinem Bike ruinieren.

Wie kommt es zum Flüssigkeitsaustritt? Hierfür können die Vibrationen der Maschine oder eine starke Neigung des Bikes in Kurven verantwortlich sein.

Das ist weniger bekannt

Sinkt der Pegel der Bremsflüssigkeit im Behälter, nimmt damit auch das Risiko zu, dass von der Umgebung Flüssigkeit aufgenommen wird. Sie wirkt sich negativ auf die Bremsleistung aus und der Hebel Weg fällt länger aus.

Noch ein paar Fakten zum Schweißband

In Foren, sozialen Netzwerken oder auf Blogs wird sehr häufig die Meinung vertreten, dass Schweißbänder die Aufgabe hätten, den Inhalt in einem Bremsflüssigkeitsbehälter vor Sonnenstrahlung zu schützen. Das wiederum sollte verhindern, dass sich die Flüssigkeit zu stark erhitzt, was eine Kompromittierung ihrer physikalischen Eigenschaften zur Folge hätte.

Bei dieser Argumentation werden einige wichtige Parameter ausgeblendet. Bremsflüssigkeiten, die von den Top-Teams in der Superbike und der MotoGP eingesetzt werden, haben eine entsprechende Arbeitstemperatur und einen sehr hohen Siedepunkt. Werfen wir dazu einen genaueren Blick die Bremsflüssigkeit.

Ein wenig Basiswissen rund um die Bremsflüssigkeit

Für die Fahrsicherheit auf dem Motorrad sind gute Bremsen essenziell. Die meisten Biker denken dabei in erster Linie an ihre Bremsbeläge. Dabei wird gern vergessen, dass die Bremsflüssigkeit als Teil des hydraulischen Bremssystems ebenfalls regelmäßig Aufmerksamkeit benötigt und gewechselt werden muss.

Die Flüssigkeit basiert üblicherweise auf Glykol und ist hygroskopisch. Das bedeutet: Selbst in einem geschlossenen System nimmt sie im Laufe der Zeit Wasser auf. Da Wasser bekanntermaßen bei mehr als 100 Grad Celsius schon verdampft, sinkt mit zunehmendem Wassergehalt der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit.

Ziehst du den Bremshebel, drückt das hydraulische Bremssystem die Bremsbeläge gegen die Bremsscheiben. Durch die Reibung entsteht Hitze. Sie setzt sich bis in den Bremssattel fort. Bestes Beispiel dafür ist eine Gefahrenbremsung oder eine Berg-Abfahrt.

Mit steigendem Wassergehalt in der Bremsflüssigkeit können sich bei hoher Hitze Dampfbläschen bilden. Erzeugt die hydraulische Anlage nun Druck, wird er nicht mehr optimal weitergegeben. Der Bremsdruckpunkt bricht regelrecht zusammen. In der Praxis bedeutet das, der Handhebel oder das Bremspedal geben nach, es kommt keine Bremswirkung zustande. Bevor ein Druckpunkt wieder spürbar ist, musst du einige Male pumpen. Daher ist es unabdingbar, Bremsflüssigkeit entsprechend den Herstellerangaben auszutauschen.

DOT-Klassen und ihre Siedepunkte

Kfz-Bremsflüssigkeiten auf Glykol-Basis werden nach dem „American Department of Transportation“, kurz DOT in verschiedene Qualitätsklassen unterteilt.

DOT 3: Der Nasssiedepunkt liegt bei ca. 140° C.

DOT 4: Hier liegt der Nasssiedepunkt bei ca. 160° C.

DOT 5.1: Diese Bremsflüssigkeit hat einen Nasssiedepunkt von ca. 180° C.

Racing Formula: Bremsflüssigkeiten für die Anwendung auf der Rennstrecke besitzen einen noch höheren Nasssiedepunkt. Die exakten Werte entnimmst du dem jeweiligen Produkt.

Neben den bereits genannten Hydraulikflüssigkeiten auf Glykol-Basis gibt es außerdem Bremsflüssigkeiten, die der Klasse DOT 5 zugeordnet sind. Sie haben eine Silikonbasis und finden in vielen Modellen von Buell oder Harley-Davidson Einsatz. Während Bremsflüssigkeiten auf Glykol-Basis untereinander problemlos gemischt werden können, muss das Bremssystem komplett und gründlich gespült werden, möchtest du auf DOT 5 Bremsflüssigkeit wechseln. Kommt es dennoch zu einer Vermischung, drohen eine Flockenbildung und eine Verstopfung des kompletten Systems.

Hochwertige Schweißbänder für dein Bike

Im Sortiment bei TecBike findest du eine breit gefächerte Auswahl an Zubehör und Anbauteilen für Motorräder. Hast du Fragen zu unseren Produkten? Sprich uns an, wir beraten dich sehr gerne!

Schweißband für Bremsflüssigkeitsbehälter Für die einen ist das Schweißband um den  Ausgleichsbehälter am Motorrad  lediglich ein tolles Gadget,... mehr erfahren »
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Schweißband für Bremsflüssigkeitsbehälter

Für die einen ist das Schweißband um den Ausgleichsbehälter am Motorrad lediglich ein tolles Gadget, mit dem sie ihre Verbundenheit zu einer Marke oder einem Racing-Team zeigen können. Für die anderen ist es eine sinnvolle Ergänzung. Doch was genau steckt hinter den bunten Manschetten von MotoGP, die du bei TecBike in verschiedenen Ausführungen und Farben erhältst?

Mehr Schutz für Ausgleichsbehälter und Co. von MotoGP

Bei dem Schweißband handelt es sich um eine flexible und dehnbare Manschette. Sie besteht aus einem anschmiegsamen und saugfähigen Gewebe. Trotz aller Sorgfalt kann sich das eine oder andere Tröpfchen Bremsflüssigkeit aus dem Ausgleichsbehälter „schummeln“. Sie ist stark korrosiv. Schon kleinste Mengen reichen aus, um auf der Windschutzscheibe von deinem Motorrad oder auf deinem Helmvisier Schäden zu hinterlassen. Das kann deine Sicht auf der Rennstrecke oder im Straßenverkehr einschränken oder die Karosserie von deinem Bike ruinieren.

Wie kommt es zum Flüssigkeitsaustritt? Hierfür können die Vibrationen der Maschine oder eine starke Neigung des Bikes in Kurven verantwortlich sein.

Das ist weniger bekannt

Sinkt der Pegel der Bremsflüssigkeit im Behälter, nimmt damit auch das Risiko zu, dass von der Umgebung Flüssigkeit aufgenommen wird. Sie wirkt sich negativ auf die Bremsleistung aus und der Hebel Weg fällt länger aus.

Noch ein paar Fakten zum Schweißband

In Foren, sozialen Netzwerken oder auf Blogs wird sehr häufig die Meinung vertreten, dass Schweißbänder die Aufgabe hätten, den Inhalt in einem Bremsflüssigkeitsbehälter vor Sonnenstrahlung zu schützen. Das wiederum sollte verhindern, dass sich die Flüssigkeit zu stark erhitzt, was eine Kompromittierung ihrer physikalischen Eigenschaften zur Folge hätte.

Bei dieser Argumentation werden einige wichtige Parameter ausgeblendet. Bremsflüssigkeiten, die von den Top-Teams in der Superbike und der MotoGP eingesetzt werden, haben eine entsprechende Arbeitstemperatur und einen sehr hohen Siedepunkt. Werfen wir dazu einen genaueren Blick die Bremsflüssigkeit.

Ein wenig Basiswissen rund um die Bremsflüssigkeit

Für die Fahrsicherheit auf dem Motorrad sind gute Bremsen essenziell. Die meisten Biker denken dabei in erster Linie an ihre Bremsbeläge. Dabei wird gern vergessen, dass die Bremsflüssigkeit als Teil des hydraulischen Bremssystems ebenfalls regelmäßig Aufmerksamkeit benötigt und gewechselt werden muss.

Die Flüssigkeit basiert üblicherweise auf Glykol und ist hygroskopisch. Das bedeutet: Selbst in einem geschlossenen System nimmt sie im Laufe der Zeit Wasser auf. Da Wasser bekanntermaßen bei mehr als 100 Grad Celsius schon verdampft, sinkt mit zunehmendem Wassergehalt der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit.

Ziehst du den Bremshebel, drückt das hydraulische Bremssystem die Bremsbeläge gegen die Bremsscheiben. Durch die Reibung entsteht Hitze. Sie setzt sich bis in den Bremssattel fort. Bestes Beispiel dafür ist eine Gefahrenbremsung oder eine Berg-Abfahrt.

Mit steigendem Wassergehalt in der Bremsflüssigkeit können sich bei hoher Hitze Dampfbläschen bilden. Erzeugt die hydraulische Anlage nun Druck, wird er nicht mehr optimal weitergegeben. Der Bremsdruckpunkt bricht regelrecht zusammen. In der Praxis bedeutet das, der Handhebel oder das Bremspedal geben nach, es kommt keine Bremswirkung zustande. Bevor ein Druckpunkt wieder spürbar ist, musst du einige Male pumpen. Daher ist es unabdingbar, Bremsflüssigkeit entsprechend den Herstellerangaben auszutauschen.

DOT-Klassen und ihre Siedepunkte

Kfz-Bremsflüssigkeiten auf Glykol-Basis werden nach dem „American Department of Transportation“, kurz DOT in verschiedene Qualitätsklassen unterteilt.

DOT 3: Der Nasssiedepunkt liegt bei ca. 140° C.

DOT 4: Hier liegt der Nasssiedepunkt bei ca. 160° C.

DOT 5.1: Diese Bremsflüssigkeit hat einen Nasssiedepunkt von ca. 180° C.

Racing Formula: Bremsflüssigkeiten für die Anwendung auf der Rennstrecke besitzen einen noch höheren Nasssiedepunkt. Die exakten Werte entnimmst du dem jeweiligen Produkt.

Neben den bereits genannten Hydraulikflüssigkeiten auf Glykol-Basis gibt es außerdem Bremsflüssigkeiten, die der Klasse DOT 5 zugeordnet sind. Sie haben eine Silikonbasis und finden in vielen Modellen von Buell oder Harley-Davidson Einsatz. Während Bremsflüssigkeiten auf Glykol-Basis untereinander problemlos gemischt werden können, muss das Bremssystem komplett und gründlich gespült werden, möchtest du auf DOT 5 Bremsflüssigkeit wechseln. Kommt es dennoch zu einer Vermischung, drohen eine Flockenbildung und eine Verstopfung des kompletten Systems.

Hochwertige Schweißbänder für dein Bike

Im Sortiment bei TecBike findest du eine breit gefächerte Auswahl an Zubehör und Anbauteilen für Motorräder. Hast du Fragen zu unseren Produkten? Sprich uns an, wir beraten dich sehr gerne!

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