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Motorradtypen im Rennsport: Unterschiede zwischen MotoGP, Superbike & Co.

Motorradtypen im Rennsport: Unterschiede zwischen MotoGP, Superbike & Co.

Als das erste offizielle Motorradrennen im Jahr 1896 stattfand, hätten sich die Veranstalter nie träumen lassen, dass auch mehr als 100 Jahre später die Begeisterung für den Motorradrennsport noch immer ungebrochen hoch ist. Wer sich in der heutigen Zeit mit diesem Thema beschäftigt, stellt schnell fest: Es gibt unterschiedliche Rennklassen und darauf zugeschnittene Rennmotorräder.

In diesem Artikel erklären wir dir ausführlich, welche Motorradtypen es für den Rennsport gibt.

Die Königin des Motorradrennsports: MotoGP

Die MotoGP darf mit Fug und Recht als das Nonplusultra im Motorradrennsport angesehen werden. Hier kommen keine modifizierten Maschinen aus der Serienproduktion zum Einsatz. Reine Prototypen, die ausschließlich für die Rennstrecke entwickelt wurden, dürfen zeigen, was unter ihrer Verkleidung steckt.
Technische Merkmale:

  • Motor: V4- oder Reihenvierzylinder, Hubraum 1.000 cm³
  • Leistung: 260 bis mehr als 300 PS
  • Mindestgewicht: 157 kg
  • Höchstgeschwindigkeit: über 360 km/h
  • Elektronik: individuelle Software, Einheits-ECU (Engine Control Unit, Motorsteuergerät)
  • Materialien: Jedes Gramm zählt, daher kommen vorzugsweise Titan, Carbon und Magnesium zum Einsatz.
  • Aerodynamik: ausgefeilte Verkleidungskonzepte, ergänzt von Winglets

Diese Maschinen haben keine Straßenzulassung. Des Weiteren sind sie in ihrem Fahrverhalten extrem anspruchsvoll.

Alle Komponenten, die an einem MotoGP-Motorrad eingesetzt werden, sind ausschließlich auf maximale Performance auf der Rennstrecke ausgelegt. Die Kosten stehen dabei nicht im Vordergrund.

Superbike-WM (WSBK) – Rennsport auf Serienbasis

In dieser Klasse stehen Motorräder im Mittelpunkt, deren Basis Serienmaschinen sind, was in der Praxis bedeutet: Das ursprüngliche Bike kannst du kaufen.

Typische Modelle der Superbike-Klasse:

  • BMW M 1000 RR
  • Ducati Panigale V4 R
  • Kawasaki ZX-10RR
  • Honda CBR1000RR-R
  • Yamaha R1

Technische Merkmale:

  • Motor: abhängig vom Zylinderkonzept 1000 cm³
  • Leistung: ca. 220 bis 240 PS
  • Mindestgewicht: 168 kg
  • Elektronik ist deutlich reglementiert.
  • Aerodynamik: Fällt im Vergleich zur MotoGP deutlich reduziert aus.

Auch wenn viele Komponenten wie Motorblock, Rahmen und die Grundgeometrie seriennah bleiben müssen, handelt es sich bei den Superbikes um ausgewachsene Rennmaschinen, an denen sich viele Modifikationen in Form von Renngetrieben, speziellen Elektronik-Set-ups und angepassten Fahrwerken finden.

Es ist die Nähe zum Serienmotorrad, die für viele Fans den großen Reiz der Superbike-WM ausmacht.

Supersport-Klasse – Brücke zwischen Nachwuchs und Spitzenklasse

Lange galt diese Rennsportklasse als 600-ccm-Kategorie. Um Chancengleichheit zu schaffen, lassen moderne Konzepte mittlerweile verschiedene Hubräume zu. Auch die zulässigen Zylinderkonfigurationen verändern sich.

Typische Motorräder:

  • Triumph Street Triple 765
  • Ducati Panigale V2
  • MV Agusta F3
  • Yamaha R6

Merkmale:

Geringere Leistung als ein Superbike

Leichter

Weniger Elektronik

Fahrerkönnen und Kurvengeschwindigkeit stehen im Mittelpunkt.

In der Supersport-Klasse geht es insbesondere um Präzision, saubere Linien und Mut. So bietet die Klasse ideale Voraussetzungen, um die Fähigkeiten zu schärfen, bevor man in eine höhere Serie wechselt.

Moto2 & Moto3: Die Nachwuchsschmiede

Hier entscheiden das fahrerische Können, die Feinabstimmung des Set-ups und die Rennintelligenz bei identischen Motoren und vielen gleichen Komponenten über den Erfolg.

Moto2:

  • Einheitlicher Triumph-Motor, 765 cm³
  • Chassis von Herstellern wie Boscoscuro oder Kalex
  • Fokus liegt auf dem Fahrwerk, Set-up und Talent

Moto3 – Talentschmiede für zukünftige MotoGP-Stars

  • Motor: Einzylinder, 250 cm³ Hubraum
  • Sehr leichte Maschinen und äußerst enges Racing

Fazit: Jede Rennklasse hat ihren eigenen Charakter

Während die MotoGP für Innovationen, technische Perfektion und Extreme steht, lebt die Superbike-Klasse von ihrer Seriennähe. Supersport und Nachwuchsklassen wiederum fördern fahrerische Qualität und Talent – nicht nur von angehenden Piloten. Dabei erzählt jedes Rennbike seine individuelle Geschichte, und genau das macht die Faszination am Motorradrennsport aus.

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